Hunter Valley.

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung was Weine anbelangt. Ich weiss, dass ich süssliche Weine bevorzuge und Rotweine mich schläfrig machen. Das ist es. Ich könnte vielleicht einige französische Weinsorten aufzählen, aber mehr nicht.

So war es definitiv an der Zeit, mich mal etwas näher mit dem Traubensaft auseinander zu setzen. Ich kann jetzt jedoch nicht behaupten, dass ich ein Weinkenner bin. Der Ausflug in das berühmte Weingebiet Hunter Valley, ca. 2.5 Stunden nördlich von Sydney und den Blue Mountains, hat sich aber dennoch gelohnt.

Unsere Tour führte durch vier verschiedene Familienbetriebe (z.B. Kevin Sobels Wine oder Tyrrell’s Wine), welche Weine mit Trauben ausschliesslich aus dem Hunter Valley herstellen. Die Degustationen begannen zuerst sehr ernst und konzentriert. Wenn man jedoch einen ganzen Tag nur Alkohol in sich rein schüttet, wird das Ganze mit der Zeit ziemlich amüsant. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spass (besonders ich und Michèle, Judith war unsere Mama und passte auf uns auf) und waren uns am Ende des Tages immer noch einig: Ja, wir mögen Weissweine immer noch mehr als Rotweine. Frische, fruchtige Weine wie etwa Verdelho oder Quartet sind uns in Erinnerung geblieben, wie auch süsse Weine wie der Gewürztraminer, Sweet and Luverly, Dessert Sticky, White Port, Trawny Port und der Traminer Riesling haben es uns besonders angetan.

Nach einem erfolgreichem Tag und einigen Eroberungen in unserer Tasche, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Manly.

 

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Surfweekend.

Schon wieder gilt eine Woche mehr der Vergangenheit an.

Das vergangene Wochenende stand im Zeichen des Sports. Nebst Football/Rugby ist Surfen wohl DIE Sportart schlechthin. Was leicht aussieht ist wohl definitive harte Arbeit und nach einigen Surflektionen schmerzte mir wohl jeder Muskel meines Oberkörpers. Aber die Tortur, die gefühlten hundert Liter Salzwasser im Magen und die Mehrheit unter Wasser gedrückt, war es den Versuch definitiv wert! Und ob ihr es mir glaubt oder nicht, ja, am Ende konnte ich sogar kleine Mini-Wellen catchen. Ein totales Erfolgserlebnis!

Bendalong ist ein kleines Dorf, ca. 3.5h südlich von Sydney mit einigen wundervollen Stränden. Die perfekte Location für ein fast perfektes Wochenende! Da wird auch die erste Nacht im Zelt bei gefühlten Minus-Temperaturen verziehen!

Ein Erlebnis mehr, das ich bei mir auf der Liste abhaken kann =)

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Exploring.

Meine ersten australischen Eindrücke sind sowas von positiv! Vor allem von den verschiedenen Geschichten, welche mir meine Mutter immer wieder erzählt hat, habe ich mir Australien als Paradies ausgemalt und ich bin bis jetzt in keiner Weise enttäuscht worden. Manly ist supersüss, klein, überschaubar und ganz angenehm. Wenn man nach Sydney will, kann man dies mit der Fähre oder mit dem Bus tun et voilà in spätestens 30 Minuten ist man Mitten in der Riesenmetropole, umgeben von Wolkenkratzern.

Definitiv sehenswert ist der North Head von Manly. Von dort hat man eine bombastische Aussicht und man sieht den Hafeneingang nach Sydney. Die Südküste, wie auch die Blue Mountains waren phänomenal und sind empfehlenswert (vorausgesetzt es wüten keine Buschbrände).

More to come, more to see…

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holidays in france.

Das waren für mich vorerst meine letzten Ferien auf europäischem Boden. Diese wurden jedoch nochmals in vollen Zügen genossen! Wir hatten traumhaftes Wetter, zwischen 31°-34°. Obwohl ich in dieser Gegend praktisch gross geworden bin, entdecke ich auch nach über 20 Jahren immer wieder neue Orte oder Gegenden, welche einfach nur traumhaft sind!

Unser Haus liegt in der Provence, also im Süden Frankreichs. Das nächste grössere Dorf nennt sich Vaison-la-Romaine. Von dort aus ist man in 2h am Meer oder erreicht grössere Städte wie Avignon, Marseille, etc. Unsere diesjährigen Ausflüge führten uns in die Gorge Ardèche, oder auf den Mont Ventoux (diesjährige Tour-de-France), das Kloster Notre-Dame de Sénanque in Gordes wurde besucht, haben uns am Strand von Stes-Maries-de-la-Mer gebräunt, haben die Camargue erkundet und einen Abstecher nach St. Tropez und Cannes wurde auch gewagt. Natürlich war die Tour-de-France in unserer Gegend und schauten dem Spektakel zu wie Chris Froome von einer Horde voll tollwütigen Radrennfahrern gejagt wurde.

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71 days to go…

sydney

Nicht mehr lange geht es und ich bin am anderen Ende der Welt. Ich freue mich total darauf, irgendwie auch beängstigend. Wie wird es wohl sein? Zum Glück habe ich nicht wirklich Zeit um darüber nachzudenken, zu viele Dinge müssen noch organisiert werden! Ich lass von mir hören…